Daniel staunend begegnen

Termine



15. Dezember 2018:
Predigt in der Adventgemeinde Celle

22. Dezember 2018:
Predigt in der Adventgemeinde Hildesheim

Diverses

 

  • Am 23. August 2018 veröffentlichte der Onlinedienst des “Adventist Spectrum” eine Liste von fünf Komitees und deren Mitglieder, die im Rahmen des von der GK angestoßenen Compliance-Prozess eingesetzt wurden. Das Komitee #2 soll sich der Einhaltung der Vorgaben der Weltkirchenleitung und der Glaubensartikel, hier dem über „Die Schöpfung“ (#6) in adventistischen Organisationen und Lehranstalten widmen.
    Ich durfte von 2002 bis 2014 am IFSC-Prozess (International Faith & Science Conference) teilnehmen,dadurch sind mir viele involvierte Personen bekannt.
    Eine kritische Bestandsaufnahme der Mitglieder der Komitees lässt nur den Schluss zu, dass auf Grund der Zusammensetzung die GK schon jetzt eine dominierende Position innehat, d.h., hier wird hierarchisch gehandelt und Meinungsfreiheit verhindert. Das entspricht nicht den biblischen Prinzipien.
    Bei der Beurteilung von Vorfällen, in denen Institutionen oder Personen angeblich nicht den Vorgaben entsprechend gehandelt haben, wird deshalb nach unangemessenen Maßstäben geurteilt. Dies ist unprofessionell, ungeistlich und widerspricht den eigenen Maßstäben, die in unserer Kirche weltweit verbindlich sind.
    Eine detailliertere Stellungnahme lesen Sie hier
  • Was die Siebenten-Tags-Adventisten heute dringend brauchen: Re:Formation!
    Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten befindet sich seit ihrer Generalkonferenz 2015 in San Antonio im Umbruch. Die eingeschlagenen Entwicklungen werden sehr unterschiedlich bewertet, besonders die Ordination der Frauen.
    In seinem Buch „RE:FORMTION“, das der Advent-Verlag in Lüneburg 2017 herausgegeben hat, diskutiert der Kirchengeschichter Nicholas P. Miller diese Entwicklungen und kommt zu bemerkenswerten Schlüssen, die die gängigen Aufteilung in liberale und konservative Glaubenshaltungen überwindet. Er ruft zu einem echten, von Liebe getragenen Glauben auf, der in der aktuellen Lebenswirklichkeit Bestand hat.  Dabei bezieht er sogar offen gegen die Weltkirchenleitung Position, ohne jedoch Personen namentlich zu nennen. Dadurch erhält das Buch noch mehr Sprengkraft.
    Mich hat besonders das Kapitel über Schöpfung und Evolution interessiert, dem ich mich in meiner Rezension schwerpunktmäßig widme. 
  • Wie kam es zu den Änderungen des Glaubenspunktes #6 „Die Schöpfung“ der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten?
    In seinem neuen Buch „Ist das noch meine Kirche“ greift William G. Johnsson die problematischen theologischen und strukturellen Entwicklungen innerhalb der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten seit der Generalkonferenzvollversammlung 2015 in San Antonio, Texas, auf. Ich diskutiere hier besonders Johnsson s Darstellung zur Entwicklung der Änderungen des Glaubenspunktes #6 „Die Schöpfung“. Dessen Änderungen bergen viel größere Sprengkraft, als man zunächst vermuten würde. Johnssons Beitrag zur Geschichte der Änderung des Glaubenspunktes #6 ist in Teilen lesenswert, verzeichnet aber die tatsächlichen Abläufe bzw. versäumt ihre Darstellung. Gelungen ist seine Bewertung der Änderungen des Glaubenspunktes #6, eine Bewertung, die die Diskussion in die richtige Richtung lenkt. 

  • Im Jahr 2015 erschien das neue Gesangbuch „glauben ◆ hoffen ◆ singen“ der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Es ist ein wirklich gelungenes Werk und verdient fleißigsten Gebrauch in Gemeinde und Gottesdienst. Es ist ein großer, gelungener Schritt in die richtige Richtung und vereinigt in harmonischer Weise viele Musikstile, die der Anbetung Gottes dienen. Nun gibt es – leider – von ultrakonservativ-fundamentalistischer Seite eindeutig zerstörerische Aktivitäten, die gegen den Gebrauch dieses neuen Gesangbuches im Gottesdienst gerichtet sind.
    Dazu habe ich nun als Entgegnung ein Video produzuiert, dass Sie hier finden.
    Weitere Informationen zu meinem Video finden Sie hier.
    Es gibt auch eine sekundengenaue Gliederung des Videos nach den Abschnitten.

  • Die internationalen und nationalen politischen Probleme gewinnen eine stärkerwerdende, religiöse Komponente. Dachten wir in unserer säkular geprägten Gesellschaft, Religion sei ein nur noch im Privaten zu behandelnder Bereich des Lebens, so wird uns eben diese Haltung  zum Problem. Erschwerend kommt hinzu, dass es eben nicht die barmherzigen, den Menschen zugewandten Ausprägungen der Religionen sind, die uns begegnen, sondern oft gerade die radikalen oder fundamentalistischen. Das hat mich dazu veranlasst, die Frage nach einem „Radikalen Christentum“ erneut zu stellen. Das pdf kann mit meinen Kontaktdaten gern weitergegeben werden.